Eifert vs. Bivol: Purse Bid angeordnet | BOXSPORT

Eifert vs. Bivol: Purse Bid angeordnet

Die IBF hat eine Versteigerung des Kampfes zwischen Halbschwergewichts-Champion Dmitry Bivol und Pflichtherausforderer Michael Eifert für den 3. Februar angeordnet.

Bei der SES-Boxgala 24. August 2024 stand Michael Eifert (r.) zuletzt im Ring, besiegte Carlos Jimenez (l.) aus Venezuela im Schnelldurchgang. (Foto: imago-images / Torsten Helmke)

Für Halbschwergewichtler Michael Eifert (13-1-0, 5 K.o.) könnte der langersehnte Titelkampf gegen Dmitry Bivol nun doch noch Realität werden. Die IBF hat ein Purse Bid für das Match zwischen dem „Mandatory“ aus Deutschland und dem russischen Champion für den 3. Februar angeordnet.

Titelentzug droht

Wie das Portal BoxingScene berichtet, droht Bivol der Entzug des Titels, sollte er nicht gegen seinen Pflichtherausforderer aus dem SES-Stall antreten. Eifert steht ein Kampf gegen den IBF-Weltmeister bereits seit März 2023 zu, als er in einem Eliminator in Kanada Ex-Champion Jean Pascal überraschend und einstimmig nach Punkten besiegte.

Bivol hat neben dem IBF- auch die Gürtel der Verbände WBO und WBA inne und tritt für den Matchroom-Stall von Promoter Eddie Hearn an. Zuletzt stand der 35-Jährige im Februar 2025 im Ring, besiegte seinen Rivalen Artur Beterbiev und krönte sich zum Undisputed-Champ im Limit. In der Folge hatte Bivol immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. „Dmitry möchte im Februar wieder mit dem Training beginnen“, hatte sein Manager Vadim Kornilov kürzlich erklärt. „Wenn sich alles gut anfühlt, wollen wir mit dem IBF-Mandatory zurückkehren.“

Endet die „Neverendig-Story“?

Michael Eiferts letzter Ringauftritt liegt sogar noch länger zurück. Im August 2024 besiegte der 28-Jährige in Magdeburg Carlos Jimenez aus Venezuela durch T.K.o. in der zweiten Runde. Nun hoffen Eifert, Promoter Ulf Steinforth und Manager Benedikt Poelchau auf einen durchschlagenden Erfolg in der „Neverending-Story“ um einen WM-Kampf gegen Bivol.

Der IBF-Pflichtkampf zwischen Bivol und Eifert war bereits 2025 angesetzt, dann aber infolge einer Rückenverletzung des Russen verschoben worden. Nun können sich die beiden Lager noch bis zum 3. Februar einigen, bevor dann eine Purse Bid durch die IBF eröffnet wird.

Text: Frank Schwantes