Bivol vs. Eifert: WBO verweigert Titelkampf in Russland | BOXSPORT

Bivol vs. Eifert: WBO verweigert Titelkampf in Russland

Wegen des Austragungsortes erkennt die WBO Dmitry Bivol vs. Michael Eifert nicht als Titelkampf an. Für den Deutschen bleibt es dennoch eine Mega-Chance.

Nachdem Dmitry Bivol den ersten Fight gegen Artur Beterbiev verloren hatte, sicherte sich der 34-Jährige am 22. Februar im Rematch alle bedeutenden WM-Gürtel im Halbschwergewicht. (Foto: imago-images / ITAR-PASS)
Die WBO zieht Konsequenzen aus dem Austragungsort Russland. Bivol bleibt Champion, verteidigt den Gürtel gegen Eifert aber nicht.. (Foto: imago-images / ITAR-PASS)

Beim Titelkampf zwischen Dmitry Bivol und Michael Eifert am 30. Mai in Jekaterinburg wird ein Gürtel fehlen. Der WBO-Titel im Halbschwergewicht steht nicht auf dem Spiel. Grund ist laut einem Schreiben von WBO-Präsident Gustavo Olivieri der anhaltende Krieg in der Ukraine und die Entscheidung, den Kampf in Russland auszutragen.

Bivol wird den WBO-Titel jedoch nicht verlieren. Der Verband erkennt das Duell lediglich nicht als WBO-Titelkampf an. Für Eifert bleibt der Abend trotzdem riesig: Die Titel der WBA und IBF sowie die Ring Magazine Championship stehen weiterhin auf dem Spiel. Für den Deutschen ist es die lange erwartete Pflichtchance bei der IBF. Eifert hatte sich bereits 2023 mit seinem Punktsieg über Ex-Weltmeister Jean Pascal in Position gebracht und musste seitdem lange auf den WM-Kampf warten.

Bivol kehrt nach einer Rückenoperation zurück und bestreitet seinen ersten Kampf seit seinem Revanche-Sieg gegen Artur Beterbiev. Sportlich bleibt der Russe klarer Favorit, doch Eifert bekommt in Russland die Chance, einen der größten deutschen Box-Coups der vergangenen Jahre zu landen.

Text von Robin Josten

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