Christian Medina besiegt Adrian Curiel in Guadalajara | BOXSPORT

Christian Medina besiegt Adrian Curiel in Guadalajara

WBO-Bantamgewichts-Weltmeister Christian Medina kontrolliert Lokalrivalen Adrian Curiel über zwölf Runden und feiert erfolgreiche Titelverteidigung in Mexiko.

Foto: Melina Pizano/ Matchroom

Christian Medina hat seine erste Titelverteidigung erfolgreich absolviert. Der WBO-Weltmeister im Bantamgewicht setzte sich in der Nacht zum Sonntag im rein mexikanischen Duell gegen Adrian Curiel einstimmig nach Punkten durch. Der Fight fand im Domo Alcalde in Guadalajara, Mexiko, statt und wurde von Matchroom promotet.

Die Punktrichter werteten den Zwölf-Runden-Kampf unterschiedlich, aber eindeutig zugunsten des Champions: 120-108, 116-112 und 115-113 lauteten die Scorecards für Medina (27-4, 19 K.o.). Für Curiel (26-7-1, 5 K.o.) bedeutete die Niederlage das Ende einer kleinen Siegesserie von zwei Erfolgen. Zudem war es erst sein zweiter Auftritt im Bantamgewicht, nachdem er vor zwei Jahren noch den IBF-WM-Titel im Halbfliegengewicht gehalten hatte.

Medina kontrollierte den Großteil des Gefechts und diktierte über weite Strecken das Tempo. Mit harten linken Haken zum Körper und überfallartigen Rechten zum Kopf setzte er immer wieder Akzente. Beide Boxer suchten den Vorwärtsgang, doch Medinas körperliche Vorteile machten letztlich den Unterschied.

Bereits in den ersten drei Runden übernahm der Titelträger das Kommando. Immer wieder schlug er den linken Haken zum Körper und kombinierte ihn mit der Rechten zum Kopf. Curiel arbeitete zwar solide aus der Doppeldeckung heraus hinter seinem Jab, konnte diesen aber kaum mit wirkungsvollen Powerpunches veredeln. Erst in Runde vier landete Curiel eine nennenswerte Rechte zum Kopf, doch auch diesen Durchgang entschied Medina für sich.

In den Runden fünf bis sieben entwickelte sich ein ausgeglichenerer Schlagabtausch. Beide Kämpfer standen häufig Mann gegen Mann, deckten sich und tauschten vor allem Uppercuts im Infight. Curiel hatte seinen besten Moment in Runde acht mit einer sauberen Rechten ans Kinn, doch Medina konterte eindrucksvoll. In Runde neun drängte er seinen Landsmann mit einer harten Rechten an die Seile und stellte die Hierarchie wieder klar.

In den letzten drei Runden wirkte Medina vollkommen souverän im Pocket. Er blieb ruhig, variierte seine Angriffe und traf weiterhin zuverlässig mit linken Haken zum Körper. Am Ende stand ein verdienter Punktsieg und eine überzeugende erste Titelverteidigung für den WBO-Weltmeister.

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