Makhmudov: „Der Bär war furchteinflößender als jeder Gegner“ | BOXSPORT

Makhmudov: „Der Bär war furchteinflößender als jeder Gegner“

Der russische Schwergewichtler spricht mit BoxSport über den viralen Bärenkampf und seinen Mega-Kampf gegen Tyson Fury am 11. April in Großbritannien.

Foto: Arslanbek Makhmudov

Der russische Schwergewichtler Arslanbek Makhmudov steht vor dem größten Fight seiner Karriere. Am 11. April wird der brachiale Puncher in Großbritannien auf Tyson Fury treffen – der Austragungsort im Vereinigten Königreich ist noch offen. Makhmudov (21–2, 19 K.o.) gibt damit seinen zweiten Auftritt in Folge auf den britischen Inseln, nachdem er im vergangenen Oktober David Allen einstimmig nach Punkten bezwang.

Der 36-Jährige sorgte zuletzt jedoch nicht nur im Ring für Schlagzeilen. Weltweit ging Makhmudov viral, als ein Video auftauchte, das ihn beim Ringen mit einem wilden Bären in der russischen Wildnis zeigte. Im exklusiven Gespräch mit BOXSPORT erklärte der Schwergewichtler, wie es zu dieser unglaublichen Szene kam.

„Das ist wirklich verrückt“, sagte Makhmudov lachend. „Ein Freund fragte mich, ob ich das machen wolle. Für mich war es eine Herausforderung, etwas, bei dem ich mich selbst testen wollte.“ Gemeinsam fuhren sie in ein Waldgebiet nahe Moskau. „Als wir ankamen, hörte ich den Bären schon aus 150 Metern Entfernung. Ich schwöre, das kann extrem beängstigend sein. Diese Geräusche – in einer Sekunde kann er dich töten.“

Beim Erzählen musste der Mann mit den schweren Fäusten erneut lachen. Auf die scherzhafte Frage, ob er bald wieder mit einem Bären ringen werde, hatte Makhmudov eine weitere Anekdote parat.

„Ich habe vorher mit meiner Mutter gesprochen“, erklärte er. „Ich glaube, sie hat mich missverstanden. Ich sagte zu ihr: ‚Ich gehe morgen in den Wald.‘ Sie meinte nur: ‚Okay, geh.‘ Also bin ich gegangen.“ Erst später sah die Familie das Video im Internet. „Meine Mutter wollte mich umbringen“, sagte Makhmudov grinsend. „Sogar mein Onkel schrieb mir und fragte, ob ich verrückt sei. Alle sagten, ich sei Profisportler und sollte so etwas nicht tun.“

Nun richtet sich der Fokus wieder auf Tyson Fury. Makhmudov hat bewiesen, dass ihn selbst die wildesten Herausforderungen nicht abschrecken.

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