Ein Rückkampf gegen Ryan Garcia ist laut Devin Haney möglich, wenn fair verhandelt wird. Andernfalls will er WBA-Champion Rolly Romero boxen.

Devin Haney, der WBO-Weltmeister im Weltergewicht, hat auf seinem Weg zur Vereinigung der Titel zwei große Optionen vor Augen: WBA-Champion Rolly Romero oder ein Rückkampf gegen den neuen WBC-Titelträger Ryan Garcia. Beide Kämpfe wären spannend, doch Haney – wie vermutlich auch die komplette Box-Welt, wollen das Rematch mit „KingRy” Garcia. Die beiden lieferten sich 2024 ein denkwürdiges Duell, das ursprünglich von Garcia mit einer Mehrheitsentscheidung gewonnen wurde, jedoch nach einem positiven Dopingtest von Garcia für ungültig erklärt wurde.
Trotz des Eklats rund um den ersten Kampf hat Haney klar gemacht, dass er nur bereit ist, sich mit Garcia erneut zu messen, wenn dieser realistisch in den Verhandlungen ist. „Das Rematch gegen Ryan Garcia ist das größte im Boxen, es würde meiner Karriere und meinem Lebenslauf enorm helfen. Aber er muss sich an die richtigen Bedingungen halten”, erklärte Haney. „Wenn er das nicht will, dann kämpfen wir halt gegen den nächsten, der ihn besiegt hat – Rolly Romero.”
Haney erklärte, dass die Gespräche mit Romero bislang positiv verlaufen und dass ein möglicher Kampf mit dem WBA-Champion, der nach seinem Sieg über Garcia den vollwertigen Titel bekam, ebenfalls im Raum steht. Haney betonte, dass er aktuell die Nummer eins im Weltergewicht sei, da er den besten Mann der Division besiegt habe und nicht bereit sei, sich in irgendwelche A-side/B-side-Spielchen hineinziehen zu lassen.
Text von Robin Josten