Sieben Monate nach dem ersten Fight treffen die britischen Rivalen Chris Eubank jr. und Conor Benn erneut aufeinander. BOXSPORT checkt, ob im vierten Familien-Duell – schon ihre Väter kämpften zweimal gegeneinander – ein erster Benn-Sieg drin ist.

Je nach Sichtweise ist der Fight vom 15. November unterschiedlich lang in der Mache. Sieben Monate seit dem ersten Kampf im April; drei Jahre seit der ersten Ansetzung des ersten Fights, der verschoben werden musste, nachdem Connor Benn einen Doping-Test nicht bestand; 32 Jahre seit die Fehde ihrer berühmten Väter Chris Eubank sr. und Nigel Benn mit einem Unentschieden im Rückkampf endete. Die Namen Eubank und Benn dürften ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die erste Begegnung im April bis unters Dach ausverkauft war.
Damals gewann Eubank mit einem verdienten einstimmigen Punktsieg, doch vor allem lieferte das Duell packende Box-Action. Gerade die ersten Runden waren knapp, beiden Boxer trugen ihre Fehde in harten Feuergefechten aus. Es ist stets die Frage, wie viel davon Showist, doch Eubank jr. scheint es ernst zu meinen. Gerade das Doping-Vergehen seines Rivalen ist in seinen Augen eine große Schande. „Was Conor Benn getan hat, ist unverzeihlich, und falls man ihm vergeben soll, dann muss er reinen Tisch machen – was er bisher nicht getan hat“, sagte er gegenüber TalkSport.
Erfahrung
Chris Eubank jr. ist sieben Jahre älter als sein Rivale und fünf Jahre …
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Text von Nils Bothmann