Kinofilm und Sportler des Jahres: Im Saarland ist Supermittelgewichtler Jürgen Doberstein längst eine Hausnummer. Am 21. Februar steigt der „Dobermann“ erneut in den Ring – und will seinen Bekanntheitsgrad im Box-Business weiter steigern.

Selbstsicher ist er. Im Ring. Auf der Leinwand. Auf dem Gala-Parkett. Einer, der sich überall zu bewegen weiß. Vor allem in seinen Gefilden im Saarland. Hier ist er so etwas wie ein Regio-Hero. Einer, den man kennt. Einer, der Seiten in Gazetten füllt, Sendeminuten im Hörfunk bekommt, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auftritt. Jedenfalls im Südwesten, im kleinsten Flächenland der Bundesrepublik. Gemeint ist Jürgen Doberstein, der Weltmeister im Supermittelgewicht nach Version des „Global Boxing Council“ (GBC). Einem der kleinen Weltverbände, einem mit Sitz in Berlin.
Was auffällt: Deutschlandweit haben Doberstein nur wenige auf dem Zettel. Zu Unrecht – denn er hat nicht nur einen Gameplan im Ring, Karriereschritte folgen einem Skript – alles wirkt dramaturgisch durchgetaktet. Dabei betont Doberstein gegenüber BOXSPORT, er wolle niemandem gefallen. „Ich will einfach nur ich sein“, sagt er. Vielleicht das Erfolgsrezept für einen Lokalmatador, den auch die Spitzen aus der Landespolitik unterstützen. Aber der Reihe nach…
Text von Oliver Rast
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