Emanuel Odiase will sich an die Spitze im Schwergewicht kämpfen – mit Härte, Haltung und einem klaren Ziel: WM-Titel 2027. BOXSPORT traf den ehrgeizigen Athleten in Hamburg.

Aus allen Poren schießen Schweißtropfen, der Oberkörper ist klatschnass. „Wow, what a dramatic show!“, schallt es lauthals backstage in der Altonaer Fischauktionshalle in Hamburg. Ein imposanter Backsteinbau mit Glaskuppel und rundbogigen Fenstern direkt am Hafen. Innen ein dreischiffiger Raum, getragen von filigranem Stahl – heute eine Boxarena mit rauem, maritimem Charme. Bestens geeignet für den Kick-off der „Ringside Series 2026“ am Freitagabend, den 20. März. Ein Kampfabend mit dem Main-Event von Nina Meinke um die IBF- und IBO-Weltmeisterschaft im Federgewicht. Ringside Zone will die deutsche Profibox-Szene aufmischen – und ist noch nicht einmal ein Jahr auf dem Markt.
Härter als vermutet
Aufmischen, das will auch der charismatische, stimmungsvolle Fighter mit seinem Faible für Dramen: Emanuel Odiase (10–0, 8 K.o.). Der Schwergewichtler aus Heidelberg hat gerade unter den Scheinwerfern der Kuppel sein Duell gegen den Ukrainer Kostiantyn Dovbyshchenko absolviert. Das Urteil einstimmig: dreimal 80:72. Einstimmig, aber mühsam – ein Sieg, der sich härter anfühlte, als die Punktzettel vermuten lassen.
Ein Acht-Runden-Gefecht für den 27-Jährigen – über die volle Distanz. Direkt nach dem Kampf steht er im Plausch mit BOXSPORT. Ist der Gameplan aufgegangen? Odiase sagt, er habe „viel über den Jab gearbeitet“, immer wieder versucht, mit …
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