Usyk benennt seine letzten Gegner – Kabayel nicht dabei | BOXSPORT

Usyk benennt seine letzten Gegner – Kabayel nicht dabei

Oleksandr Usyk hat seinen Karriere-Fahrplan offengelegt. Der Schwergewichts-Champion will noch dreimal boxen: zuerst gegen Rico Verhoeven, danach gegen den Sieger aus Wardley vs. Dubois und zum Abschied noch einmal gegen Tyson Fury.

Oleksandr Usyk kündigte kürzlich in einem Interview an, dass er vor seinem Rücktritt noch zwei Profikämpfe bestreiten werde. (Foto: imago-images / PA Images)
Oleksandr Usyk kündigte 2025 in einem Interview an, dass er vor seinem Rücktritt noch zwei Profikämpfe bestreiten werde – nun sind es schon drei. (Foto: imago-images / PA Images)

Oleksandr Usyk hat seine letzten Schritte im Boxen offen gelegt. Der Ukrainer erklärte bei „Inside The Ring“, dass er nur noch drei Kämpfe bestreiten will. Auf seiner Liste stehen zuerst Rico Verhoeven am 23. Mai in Ägypten, danach der Sieger aus Fabio Wardley gegen Daniel Dubois und zum Abschluss ein drittes Duell gegen Tyson Fury.

Den ersten Teil des Plans hatte The Ring bereits Ende Februar veröffentlicht: Usyk trifft auf Kickbox-Star Verhoeven an den Pyramiden von Gizeh, der WBC-Titel soll dabei auf dem Spiel stehen. Das Event läuft auf DAZN. Usyk machte zugleich klar, dass der Verhoeven-Fight für ihn kein lockerer Show-Abend ist. Er nannte ihn einen „echten Kampf“, schob aber direkt den sportlichen Plan nach: Danach wolle er gegen den Gewinner des Duells Wardley vs. Dubois boxen. Dieses Schwergewichtsduell ist bereits als WBO-Titelkampf im Frühsommer im Gespräch und würde den nächsten Gegner für Usyk liefern.

Für den letzten Auftritt seiner Karriere hat Usyk ebenfalls schon einen Namen genannt: Tyson Fury. Gegen den Briten gewann er bereits zweimal 2024 in Riad. Fury kehrt am 11. April gegen Arslanbek Makhmudov zurück und hatte zuletzt selbst gesagt, Usyk werde ihn vor Ende 2026 um einen dritten Kampf „anbetteln“.

Itauma und Kabayel nicht auf der Liste

Einen anderen Namen schloss Usyk in diesem Zusammenhang direkt aus. Gegen das Schwergewichts-Talent Moses Itauma werde er nicht boxen, sagte er. Der Grund klang fast väterlich: Er wolle den jungen Briten nicht „brechen“. Auch Agit Kabayel nannte der Ukrainer nicht, und das obwohl das WBC eine Pflichtverteidigung gegen den Deutschen angekündigt hat. Sollte es so kommen, wie Usyk sich seine letzten Kämpfe vorstellt, würde Kabayel wohl am grünen Tisch zum WBC-Champion werden.

Text von Robin Josten