Nach seinem Sieg über Arslanbek Makhmudov fordert Tyson Fury den lang ersehnten Showdown gegen Anthony Joshua – andernfalls will der „Gypsy King“ seine Handschuhe an den Nagel hängen.

Nach seinem Sieg über Arslanbek Makhmudov machte Tyson Fury, ehemaliger zweifacher Schwergewichts-Weltmeister, unmissverständlich klar, dass er als Nächstes unbedingt gegen Anthony Joshua in den Ring steigen will – andernfalls droht er mit seinem Rücktritt vom Boxsport. Unmittelbar nach dem Fight gegen Makhmudov bat Fury Joshua sogar in den Ring zum Face-off, um einen möglichen rein britischen Mega-Fight anzukurbeln. Doch Joshua ließ sich nicht darauf ein und blieb stattdessen auf seinem Platz am Ring sitzen.
„Wenn es nicht als Nächstes gegen Anthony Joshua geht, dann bin ich am Boxen nicht interessiert“, erklärte Fury auf der Pressekonferenz nach dem Kampf. „Ich werde tausend Ostereier essen, auf 35 Stone hochgehen – ich bin raus, ich habe kein Interesse mehr. Entweder er oder ich bin wieder weg. Es interessiert mich überhaupt nicht! Ich bin nicht an aufstrebenden Kämpfern interessiert. Ich bin nicht daran interessiert, dass jemand gegen mich etwas beweisen will. Das ist mir egal. Rankings sind mir egal, Gürtel sind mir egal. Mich interessiert nur noch AJ. Dieser Kampf ist der entscheidende Fight für das britische Boxen. Entweder er findet statt oder eben nicht.“
Fury und Joshua hatten bereits 2021 eine Einigung erzielt, als beide gemeinsam alle vier großen Weltmeistertitel im Schwergewicht hielten. Doch aufgrund einer vertraglichen Verpflichtung, Deontay Wilder einen dritten Kampf zu gewähren, kam es nie zum geplanten Duell mit Joshua, das ursprünglich in Saudi-Arabien stattfinden sollte.