Fress bekommt alten Rivalen vor die Fäuste | BOXSPORT

Fress bekommt alten Rivalen vor die Fäuste

Gegnerwechsel bei SES: Für Roman Fress geht es nun gegen Armend Xhoxhaj – und um die Chance auf einen Titelkampf.

2022 musste sich SES-Boxer Roman Fress (l.) Armend Xhoxhaj knapp nach Punkten geschlagen geben. (Foto: Torsten Helmke)

Für Roman Fress wird es am 30. Mai in Magdeburg plötzlich deutlich brisanter als ursprünglich geplant. Statt gegen Tommy Punch steigt die WBO-Nummer 1 im Cruisergewicht nun in ein emotional aufgeladenes Rematch mit Armend Xhoxhaj. Der ursprüngliche Gegner musste verletzungsbedingt absagen, doch mit dem WBO-Europe-Champion wartet nun ein Kontrahent, der Fress bestens bekannt ist. Bereits 2022 standen sich beide Boxer gegenüber – damals kassierte der SES-Fighter seine bislang einzige Niederlage als Profi.

Entsprechend groß ist die Bedeutung des Rückkampfs. Fress will nicht nur Revanche nehmen, sondern auch seine Spitzenposition bei der WBO verteidigen. Denn genau diese könnte ihm den Weg zu einem WM-Fight gegen den neuen WBO-Weltmeister David Benavidez ebnen. Mit Xhoxhaj wartet allerdings ein unangenehmer Gegner. Der Kosovare gilt als enorm kampfstark, druckvoll und mental äußerst zäh. Schon im ersten Duell brachte er Fress immer wieder an seine Grenzen. Die Voraussetzungen für einen intensiven und hochklassigen Cruisergewichts-Kampf sind damit gegeben. Die SES-Gala wird am 30. Mai live im MDR sowie in der ARD-Mediathek übertragen.

Text von Robin Josten

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