Oleksandr Usyk gegen Agit Kabayel ist noch lange nicht fix, aber deutlich heißer als zuletzt. Im Hintergrund laufen Gespräche über einen Herbst-Fight in Deutschland.

Agit Kabayel darf wieder auf den ganz großen Wurf hoffen. Nach Monaten des Wartens kommt Bewegung in den möglichen WM-Kampf gegen Oleksandr Usyk. Laut The Ring plant der saudische Unterhaltungsminister und Box-Mogul Turki Al-Sheikh, mit Usyk über einen Titelkampf gegen Kabayel in Deutschland zu sprechen – vorausgesetzt, der Ukrainer gewinnt am 23. Mai gegen Rico Verhoeven in Ägypten.
Sportlich ist der Bochumer längst in Position. Der 33-Jährige hält den WBC-Interimstitel und soll nach der freiwilligen Titelverteidigung Usyks eigentlich als nächster Herausforderer an der Reihe sein. WBC-Präsident Mauricio Sulaiman hatte bereits klargestellt: Nach Verhoeven heißt es für Usyk Kabayel – oder der Titel könnte frei werden.
Nach BILD-Informationen soll zudem ein Treffen zwischen einem Kabayel-Vertrauten und Al-Sheikh in Saudi-Arabien stattfinden. Ziel ist offenbar ein Stadionkampf in Deutschland, möglicherweise im Herbst. Auch der Deutsche selbst soll Ende Mai beim Usyk-Event an den Pyramiden von Gizeh vor Ort sein. Noch ist nichts unterschrieben. Doch so konkret wirkte die Chance auf einen deutschen Schwergewichts-WM-Kampf seit Langem nicht.
Text von Robin Josten