Der Mega-Fight zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua steigt offenbar im November im New Yorker Madison Square Garden. Die Verträge für „The Battle of Britain“ sollen bereits unterzeichnet sein.

Das Schwergewichtsduell zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua wird nicht auf der Insel stattfinden – das zumindest berichtet die „Daily Mail“. Die britische Zeitung vermeldet, dass die Verträge für die „Battle of Britain“ unterzeichnet worden sind. Demnach sollen sich die beiden englischen Rivalen am 20. November im Ring des Madison Square Garden in New York gegenüberstehen.
Offiziell bestätigt wurde dies allerdings noch nicht, weder von Joshuas Promoter Eddie Hearn noch von Queensberry Promotions, die Tyson Fury vertreten. Hearn hatte zuletzt immer wieder betont, dass der Kampf laut Vertrag in Großbritannien stattfinden müsse – oder gar nicht.
„Keine Einigung über Änderung“
Nun jedoch scheint Hearn einzulenken. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit Turki Al-Sheikh und ,Sela’, aber bislang gibt es keine Einigung über eine Änderung des Vertrags“, erklärte der Matchroom-Chef am Dienstag gegenüber dem Portal Boxingscene. Hearn hat wiederholt betont, dass sowohl er als auch Joshua den Kampf in Großbritannien wünschen, alle anderen Beteiligten sich jedoch auf New York geeinigt haben. Bevor dies offiziell bestätigt werden kann, muss AJs Team einem neuen Vertrag zustimmen.
Aus Sicht der (britischen) Boxfans ist eine Austragung des Kampfes Fury vs. Joshua in New York alles andere als wünschenswert. Wegen der Zeitverschiebung wäre das Duell der englischen Rivalen erst zu nachtschlafender Zeit in Großbritannien und dem Rest Europas zu sehen.
Text: Frank Schwantes
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