WM-Kracher Canelo vs. Mbilli verschoben | BOXSPORT

WM-Kracher Canelo vs. Mbilli verschoben

Der WBC-WM-Kampf zwischen Canelo Alvarez und Christian Mbilli findet nicht im September statt. Die Riyadh Season hat den Blockbuster auf Ende Oktober verschoben.

Superstar Canelo Alvarez (l.) fordert am 12. September WBC-Weltmeister Christian Mbilli (r.) in Riad heraus. (Foto: privat)
Canelo erhält mehr Vorbereitungszeit, doch Mbilli bleibt überzeugt: Der WBC-Champion will den Mexikaner auch im Oktober schlagen. (Foto: privat)

Der mit Spannung erwartete WM-Kampf zwischen Saul „Canelo“ Alvarez und Christian Mbilli findet nicht wie geplant am 12. September statt. Wie Ring Magazine und DAZN bereits angekündigt hatten, hat die Riyadh Season den Blockbuster auf Ende Oktober verschoben. Der Austragungsort bleibt weiterhin Riad in Saudi-Arabien, ein neuer Termin soll zeitnah bekannt gegeben werden.

Für WBC-Weltmeister Christian Mbilli ändert die Verschiebung jedoch nichts an seiner Zielsetzung. Der ungeschlagene Franzose mit kamerunischen Wurzeln sieht der größten Herausforderung seiner Karriere weiterhin gelassen entgegen. „Ich habe jahrelang auf diesen Kampf gewartet. Ein Monat mehr oder weniger wird nichts ändern – meine Zeit wird kommen“, erklärte Mbilli selbstbewusst.

Auch Eye-of-the-Tiger-Präsident Camille Estephan sieht in der Terminänderung keinen Nachteil für seinen Schützling. Im Gegenteil: „Ob im September oder Oktober – Christian Mbilli wird den Ring als Sieger verlassen. Und jetzt hat Canelo erst recht keine Ausrede mehr, nicht perfekt vorbereitet zu sein.“ Für Mbilli (29-0-1, 24 K.o.) bietet sich die Chance, seine bisher größte Bühne zu nutzen und sich gegen den mexikanischen Superstar endgültig in der Weltelite zu etablieren.

Canelo hingegen will nach seiner Niederlage gegen Terence Crawford beweisen, dass er weiterhin zur absoluten Spitze des Boxsports gehört. Mit der Verschiebung müssen sich die Fans zwar etwas länger gedulden, die Vorfreude auf eines der größten Duelle des Jahres dürfte dadurch jedoch kaum geringer werden.

Text von Robin Josten

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