„Ich weiß, viele sehen mich noch nicht als ‚The Man‘. Aber das wird sich bald ändern. Wenn ich in Wembley gewinne, wird das mein Zuhause. Es war Joshuas Heimat – jetzt wird es meine.”

Am Samstag kehrt Daniel Dubois auf die größte Bühne des Boxens zurück: Wembley Stadium. Dort will er in seinem Rematch gegen Oleksandr Usyk nicht nur Revanche nehmen, sondern auch seine endgültige Krönung im Schwergewicht feiern. „Ich weiß, viele sehen mich noch nicht als ‚The Man‘. Aber das wird sich bald ändern”, sagte Dubois gegenüber The Ring. „Wenn ich in Wembley gewinne, wird das mein Zuhause. Es war Joshuas Heimat – jetzt wird es meine.”
Nach seiner umstrittenen Niederlage gegen Usyk 2023 – bei der Dubois einen vermeintlichen Körpertreffer landete, den der Ringrichter als Tiefschlag wertete – hat sich der Brite mit spektakulären Knockouts gegen Jarrell Miller, Filip Hrgovic und zuletzt Anthony Joshua eindrucksvoll zurückgemeldet. Der inzwischen 27-Jährige blickt voller Selbstvertrauen auf den Undisputed-Showdown: „Ich bin bereit, ihn auszuknocken und dieses Kapitel endlich zu schließen. Ich trainiere schon lange dafür – jetzt ist die Zeit gekommen.” Sein Trainer Don Charles sieht es ähnlich: „Die Sterne stehen richtig. Es ist ein Full-Circle-Moment.“
Dubois erzählte außerdem von einem eher seltenen Ritual vor Fight: „Vor dem Kampf gegen AJ haben wir zu Hause ein bisschen gefeiert. Es war der Tag des Kampfes. Mein Vater brachte eine Menge Leute mit, die er kennt, es war gut, Musik und Essen. Wir werden das Gleiche noch einmal machen, ich weiß nicht, wie viele Leute, aber alle haben gute Energie. Ich werde nicht zu viel essen, man will ja nicht fett und satt in den Ring gehen.”
Text von Robin Josten