Der Austragungsort für Joshua gegen Fury ist weiter offen. Turki Al-Sheikh bevorzugt Wembley, fordert aber mehr Flexibilität bei den Veranstaltungszeiten.

Der lang ersehnte Schwergewichtskracher zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury könnte doch in England stattfinden. Turki Al-Sheikh erklärte, dass das Wembley-Stadion sein bevorzugter Austragungsort sei – allerdings nur, wenn der Kampf deutlich später stattfinden darf.
Grund dafür ist der amerikanische TV-Markt. Um den Hauptkampf zur besten Sendezeit in den USA übertragen zu können, müsste Wembley seine übliche Sperrstunde verlängern. „Wir wollen den Kampf in England, aber wir brauchen eine Uhrzeit, die für die ganze Welt funktioniert – besonders für Amerika“, erklärte der Box-Mogul aus Saudi-Arabien.
Bevor es zum Mega-Duell kommt, müssen beide Schwergewichte zunächst ihre geplanten Aufbaukämpfe gewinnen. Tyson Fury trifft am 24. Juli in Thailand auf Mariusz Wach, Anthony Joshua einen Tag später in Saudi-Arabien auf Kristian Prenga. Sollten beide siegen, könnte das lange erwartete Duell im November über die Bühne gehen.
Text von Robin Josten