Auf der hochkarätigen Undercard von Teofimo Lopez vs. Shakur Stevenson sorgen Keyshawn Davis und Bruce Carrington für Schlagzeilen.

Der ehemalige WBO-Leichtgewichts-Weltmeister Keyshawn Davis feierte sein Debüt im Halbwelter in beeindruckender Manier. Im Co-Main-Event von Teofimo Lopez vs. Shakur Stevenson setzte Davis im legendären Madison Square Garden in New York City ein klares Ausrufezeichen. Der ungeschlagene US-Amerikaner stoppte den früheren WM-Herausforderer Jamaine Ortiz in der zwölften und letzten Runde.
Davis (14-0, 9 K.o.) schickte Ortiz (20-3-1, 10 K.o.) bereits in der elften Runde zu Boden, doch es war ein linker Haken zum Körper, der den Kampf endgültig beendete. Ein Statement-Sieg und ein gelungener Einstand in einer neuen Gewichtsklasse.
Auch auf der Undercard schrieb Bruce Carrington Geschichte. Der 28-jährige Amerikaner sicherte sich den vakanten WBC-Weltmeistertitel im Federgewicht mit einem K.o. in Runde neun gegen Carlos Castro. Carrington (17-0, 10 K.o.) musste dabei einige brenzlige Momente überstehen, lag jedoch auf allen drei Punktzetteln vorne, bevor er den Sack zumachte. Ein krachender rechter Schlag ans Kinn beendete den Fight und krönte ihn zum neuen Weltmeister.

Im Schwergewicht erkämpfte sich Jarrell Miller einen knappen Split-Decision-Sieg gegen Kingsley Ibeh. Miller (27-1-2, 22 K.o.) überstand einen aggressiven Start seines Gegners und setzte sich auf zwei Scorecards mit 97-93 durch, während ein Punktrichter Ibeh (16-2-1, 14 K.o.) mit 96-94 vorne sah.
Für eine Überraschung des Abends sorgte Ziyad Almaayouf. Das saudi-arabische Halbweltergewichts-Talent kassierte seine erste Karriereniederlage gegen Kevin Castillo. Almaayouf (7-1-1, 1 K.o.) unterlag über acht Runden einstimmig nach Punkten, die Punktrichter werteten den Kampf mit 77-74, 78-73 und 77-74 zugunsten von Castillo (6-2-2).
Im Mittelgewicht musste Austin Williams kurzfristig umplanen. Sein geplanter WBC-Titelkampf gegen Carlos Adams platzte aufgrund einer Erkrankung des dominikanischen Champions. Wendy Toussaint sprang als Late Replacement für einen Zehn-Runden-Nichttitelkampf ein. Williams (20-1, 13 K.o.) kontrollierte das Geschehen als Rechtsausleger klar und siegte einstimmig nach Punkten mit 99-90, 98-91 und 99-90.