Jaime Munguia dominiert Armando Resendiz über zwölf Runden und sichert sich mit einem klaren einstimmigen Punktsieg den WBA-Titel im Supermittelgewicht.

Jaime Munguia ist neuer WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht! Der Mexikaner (46-2, 35 K.o.) sicherte sich mit einem dominanten einstimmigen Punktsieg gegen den amtierenden Champion Armando Resendiz den Titel und wurde damit Weltmeister in zwei Gewichtsklassen. Resendiz (16-3, 11 K.o.) erlebte nur eine kurze Regentschaft als WBA-Titelträger, nachdem er im Mai durch einen überraschenden Split-Decision-Sieg über Caleb Plant vom Interims- zum regulären Weltmeister befördert worden war. Die offiziellen Punktzettel der Punktrichter spiegelten die klare Überlegenheit Munguias wider: 117-111, 119-109 und 120-108 sicherten dem 29-Jährigen den eindeutigen Sieg nach Punkten.
Munguia bestimmte das Gefecht von Beginn an als aggressiver Mann im Ring. Mit einem präzisen Jab und harten rechten Körpertreffern fand er früh seinen Rhythmus. Nach einem starken Start übernahm er in den mittleren Runden vollständig die Kontrolle. In Runde sechs landete er mehrere Uppercuts im Infight, während Resendiz kaum mehr als eine geschlossene Doppeldeckung anbieten konnte. Bis zur elften Runde feuerte Munguia Kombinationen aus rechten und linken Händen auf den zunehmend angeschlagenen Champion ab.
Im zwölften und letzten Durchgang suchte Munguia schließlich den vorzeitigen Knockout, doch Resendiz überstand die Schlussphase und rettete sich über die Runden. Für Munguia ist es der erste Weltmeistertitel seit seiner Regentschaft als WBO-Weltmeister im Halbmittelgewicht, die 2018 mit einem Sieg über Sadam Ali begann. Damals verteidigte er seinen Gürtel fünfmal erfolgreich, bevor er zwei Jahre später ins Mittelgewicht aufstieg.