Neuer Gegner für Abou-Chaker bei Kampf um Junioren-WM

Mohamed Abou-Chaker boxt am 22. November in Velten um die Junioren-WM des Verbandes GBC. Doch der Spross des berühmten Berliner Clans muss sich kurzfristig auf einen anderen Gegner einstellen.

Siegen Kämpfe, sieben Siege, davon fünf durch K.o.: Jetzt wartet auf Box-Talent Mohamed Abou-Chaker seine größte Herausforderung. (Foto: Torsten Helmke)

Profiboxer Mohamed Abou-Chaker aus Berlin, ungeschlagen in sieben Fights (5 K.o.), muss jetzt gegen einen Mexikaner ran. Härter hätte es kaum kommen können. Kurz vor seinem größten Kampf um die vakante Junioren-WM des Verbandes GBC (Global Boxing Council), platzt die Bombe: Gegnerwechsel.

Echte Prüfung für Abou-Chaker

Eigentlich sollte der 23-jährige Mittelgewichtler mit dem berühmten Nachnamen am 22. November gegen den Slowaken Lukas Ferneza antreten. Doch Ferneza hat sich verletzt. Jetzt bekommt Abou-Chaker einen neuer Gegner: den Mexikaner Zaid Hernández Cortes (5–3–0). Kampferfahren, zäh und bekannt für seinen „dreckigen“ Kampfstil.

Managerin Dorothea Ring bringt es auf den Punkt: „Mohamed hat sich die ganze Zeit auf Ferneza vorbereitet. Und jetzt ein Mexikaner – die sind schwer zu boxen und für ihren harten Kampfstil bekannt. Das macht alles komplizierter.“ Ein Gegner, der alles durcheinanderbringt. Eine echte Prüfung für Abou-Chaker.

Elf Kämpfe bei „Velten Fight Night“

Insgesamt elf Kämpfe mit über 60 Runden Spannung, harten Duellen und neuen Talenten erwartet die Boxfans am 22. November in der Stadthalle Velten. Es wird ein Kampfabend, der es in sich hat. Mit im Programm: Maurice Milcke, Berliner, Sohn des GBA-Präsidenten Jörg Milcke und amtierender Junioren-Weltmeister im Halbmittelgewicht. Milcke wird als weiters sportliches Highlight gehandelt. „So viele spannende Fights an einem Abend gibt’s selten“, heißt es aus Veranstalterkreisen.

Trotz Chaos und Mexiko-Power. Auch wenn sein Gameplan über den Haufen geworfen wurde, bleibt Mohamed Abou-Chaker entschlossen: „Ich will den Titel und ich hole ihn mir. Egal, wer am Ende im Ring steht.“

Text: Wolfgang Wycisk