Usyk erklärt Wardley-Absage – und fordert Wilder

Der Schwergewichts-Champion nennt klare Gründe, warum Wardley für ihn „kein großer Fight“ ist. Stattdessen will Oleksandr Usyk ausgerechnet gegen Deontay Wilder kämpfen.

Oleksandr Usyk bestätigt seine Rückkehr für 2026 – und wählt Wilder als Wunschgegner. (Foto: Getty Images / Richard Pelham)

Oleksandr Usyk sorgt weiterhin für Aufsehen – und diesmal nennt er sogar seinen Wunschgegner. Der ukrainische Schwergewichtskönig denkt keineswegs ans Aufhören. Stattdessen hat er ein klares Ziel: Deontay Wilder. „Ich will weiterboxen – und ich will Wilder“, sagt Usyk bei Boxing King Media. „Er ist ein großer Name, ein echter Puncher. Einer der stärksten Schwergewichtler der letzten zehn Jahre. Dieser Kampf interessiert mich.“

Dass Usyk seinen WBO-Gürtel niedergelegt und damit Fabio Wardley auswich, begründet er offen – und überraschend nüchtern. „Wenn Parker gewonnen hätte, wäre das ein großer Kampf für mich gewesen“, erklärt der Ukrainer. „Wardley ist ein guter Typ, ich kenne ihn. Aber für mich ist es sportlich und geschäftlich einfach kein großer Fight.“

Wilder hingegen, trotz vier Niederlagen in den letzten Jahren, zeigt sich interessiert: „Wenn Usyk bereit ist – ich bin da. Das wäre riesig.“ Die Schwergewichtsszene wird damit neu durchgeschüttelt: Usyk will „den letzten großen Puncher seiner Ära“ – und Wilder sieht seine Chance auf späte Erlösung. 2026 könnte es tatsächlich zum Spektakel kommen, das lange niemand auf dem Zettel hatte.

Text von Robin Josten

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